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Carl-Zeiss-Stiftung fördert Mathematik-Juniorprofessur

06.07.2012

In der diesjährigen Bewilligungsrunde ihres Programms für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat die Carl-Zeiss-Stiftung kürzlich die Finanzierung einer neuen Juniorprofessur für „Statistik räumlicher Strukturen für Innovationen in den Ingenieursdisziplinen“ zugesagt. Das Gebiet gehört zu einem der Schwerpunkte des Landesforschungszentrums „Center for Mathematical and Computational Modelling" (CM)² und soll die erfolgreiche gemeinsame Forschung von Mathematikern und Ingenieuren der TU Kaiserslautern verstärken.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet der „Statistik räumlicher Strukturen“ ist die rechnerunterstützte Entwicklung neuer Werkstoffe. Beispiele sind nanoporöse Kohlenstoffstrukturen und Metall- und Kunststoffschwämme (s. Abbildung), deren Mikrostruktur in einem gemeinsamen BMBF-Projekt der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jürgen Franke und des Fraunhofer ITWM modelliert werden, um sie anschließend mit Hilfe von Simulationen virtuell zu optimieren. Erstere spielen eine wesentliche Rolle für die Speicherkapazität von Brennstoffzellen für Elektrofahrzeuge; letztere werden zur Gewichtsreduktion und daher zur Energieeinsparung im Fahrzeugbau eingesetzt. Die Forschungsrichtung „Statistik räumlicher Strukturen“ befasst sich mit Modellklassen und Methoden, die in diesem Umfeld zur virtuellen Materialentwicklung genutzt werden können. Die neue Juniorprofessur soll dazu beitragen, die bereits vorhandenen Forschungskooperationen zwischen Mathematik und den an mehreren Fachbereichen der TU etablierten Materialwissenschaften zu verstetigen.