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Diplom Mathematik

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Diplom Mathematik

Zum WS 08/09 wurde das Studienprogramm des FB Mathematik komplett auf Bachelor-/Masterstudiengänge umgestellt. Eine Aufnahme des Studiums in den Diplomstudiengängen ist nicht mehr möglich.

Allgemeine Beschreibung

Dieser Studiengang entspricht dem traditionellen Diplomstudium in Mathematik. Er wendet sich an alle, die einen möglichst großen Teil ihrer Studienzeit auf die Mathematik verwenden wollen. Er ermöglicht es, sich intensiver mit Themen auseinanderzusetzen, die eine vertiefte Einarbeitung in die mathematische Materie erfordern. Solche Themen gibt es aufgrund der staunenswerten und vielschichtigen Vernetzungen im Gebäude der Mathematik in allen Teilen theoretischer und angewandter mathematischer Forschung. Der Studierende kann sich in diesem Studiengang in besonderem Maße auf die Ausbildung der typischen mathematischen Fähigkeiten wie Abstraktionsvermögen, analytisches und synthetisches Denken, Kreativität sowie auf den Erwerb von Kenntnissen und Methoden aus den wichtigsten Teilgebieten der Mathematik konzentrieren.

Das Studium

In Kaiserslautern bietet sich dem Studierenden dazu ein überaus vielfältiges Spektrum an theoretischer und praktischer Mathematik mit einer großen Wahlmöglichkeit von Schwerpunkten innerhalb des Mathematikstudiums. Überdies kann das spezifische Lehrangebot in Techno- und Wirtschaftsmathematik auch im Diplomstudiengang genutzt werden. Wie alle mathematischen Studiengänge ist auch der Diplomstudiengang nur in Verbindung mit einem Nebenfach möglich. Für ihn besteht dabei unter allen Studiengängen die größtmögliche Auswahl an Nebenfächern aus Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften:

  • Physik 
  • Chemie 
  • Biologie 
  • Informatik 
  • Elektrotechnik 
  • Maschinenwesen und 
  • Wirtschaftswissenschaften. 

Unter den Nebenfächern hat die Informatik stark an Attraktivität gewonnen. Sie ist in Kaiserslautern in vollem Umfang etabliert. Zeitlich gliedert sich das Mathematik-Studium in Grund- und Hauptstudium. Im Hauptstudium des Diplomstudienganges kann und soll sich der Studierende ein Schwerpunktgebiet innerhalb der Mathematik aussuchen, ohne aber die nötige Breite der Ausbildung zu vernachlässigen. Das bedeutet konkret, daß er neben der allgemeinen Ausbildung verstärkt in einem Gebiet arbeitet, das durch einen oder mehrere Professoren vertreten wird. Durch die Beschäftigung mit dem Thema der Diplomarbeit soll der Studierende im Diplomstudiengang verstärkt selbständig mit der Mathematik umgehen lernen und dabei auch an einen oder mehrere Bereiche mathematischer Forschung herangeführt werden. In dieser Phase besonders eigenständiger Arbeit bietet der Diplomstudiengang den Vorteil, daß die Beschäftigung mit der Mathematik nicht mehr allzu stark durch Pflichtveranstaltungen und Nebenfächer eingeengt wird.

Im gleichen Maße wie Computer-Algorithmen in der mathematischen Forschung eingesetzt werden, halten sie auch Einzug in die Lehre. So ist der Umgang mit dem Computer eine selbstverständliche Komponente der Ausbildung. Dies wird besonders dann interessant, wenn Algorithmen zum Auffinden neuer Gesetzmäßigkeiten in der Mathematik entwickelt und benutzt werden. Themen darüber können auch Gegenstand von Diplomarbeiten sein.

Das Studium im Diplomstudiengang endet mit der Abgabe der Diplomarbeit, den mündlichen Diplomprüfungen und der Verleihung des akademischen Grades "Diplom- Mathematiker". Besonders interessierte und qualifizierte Absolventen können eine Promotion zum Dr. rer. nat. anstreben.

Ziele des Studiengangs

Konkrete Ziele im Diplomstudiengang Mathematik sind: der Erwerb von Kenntnissen und Methoden in einem großen Bereich der Mathematik sowie die Entwicklung der Fähigkeit, Ideen in konkrete Lösungen und mathematische Verfahren umzusetzen. Viele zunächst aus innermathematischen Gesichtspunkten entwickelte Theorien und Systeme finden immer häufiger unerwartete Anwendung. Deshalb wird im Diplomstudiengang auf ein umfassendes und breit angelegtes mathematisches Studium wert gelegt. Aufgrund seiner Erfahrung mit praktizierter Mathematik, ihrem Ideenreichtum, ihrer Vielfalt und ihren Anwendungen soll der Absolvent Kreativität und Flexibilität in seinem mathematischen Repertoire erlangen, um für die vielfältigen Probleme in seiner späteren Berufstätigkeit in Verwaltung, Wirtschaft, Industrie, Technik, Forschung und Entwicklung adäquate Methoden und Lösungen zu finden.