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Fachspezifischer Anhang zur Bachelorprüfungsordnung

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Fachspezifischer Anhang zur Bachelorprüfungsordnung

ACHTUNG: Diese HTML-Version dient nur der Bequemlichkeit. Den offiziell gültigen Text (in der im Staatsanzeiger bzw. Verkündungsblatt erschienenen Form) findet man in der Prüfungsordnung!
  1. Das Fach Mathematik kann an der TU Kaiserslautern mit den lehramtsspezifischen Schwerpunkten Lehramt an Gymnasien (Gym), Lehramt an Realschulen Plus (RS) oder Lehramt an berufsbildenden Schulen (BBS, Fach 2) studiert werden. Die Wahl des Schwerpunktes BBS erfolgt durch die gewählte Fächerkombination bereits zu Beginn des Studiums im lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang. Die Wahl eines der anderen beiden Schwerpunkte erfolgt in der Regel zu Beginn des dritten Studienjahres.
  2. Das Lehrangebot im Fach Mathematik ist so gestaltet, dass ein Studienbeginn sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich ist.
  3. An der TU Kaiserslautern werden im Fach Mathematik die folgenden verpflichtenden Module für den lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang angeboten:
    1. Alle lehramtsspezifischen Schwerpunkte:
      • Grundlagen der Mathematik A/B: Lineare Algebra und Analysis (Pflicht),
      • Fachwissenschaftliche und Fachdidaktische Voraussetzungen (Pflicht),
      • Fachdidaktische Bereiche (Pflicht),
      • Mathematik als Lösungspotenzial B: Einführung in die Stochastik (Pflicht).
    2. Für die Schwerpunkte Gym, RS zusätzlich:
      • Grundlagen der Mathematik C: Geometrie, Elementare Algebra und Zahlentheorie (Pflicht),
      • Mathematik als Lösungspotenzial A: Modellieren und Praktische Mathematik (Pflicht).
  4. Die Summe der Semesterwochenstunden (SWS) der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen beträgt bei Wahl der lehramtsbezogenen Schwerpunkte Lehramt an Gymnasien oder Lehramt an Realschulen jeweils ca. 50 SWS, bei Wahl des lehramtsbezogenen Schwerpunktes Lehramt an berufsbildenden Schulen ca. 36 SWS. Die für das jeweilige Modul vorgesehenen Pflicht- bzw. Wahlpflichtlehrveranstaltungen, die zugeordneten Leistungspunkte sowie die zu erbringenden Studienleistungen können folgender Tabelle entnommen werden:
    Block/ModulLehrveranstaltungenSWS1)LpStudienleistung
    Grundlagen der Mathematik A/B: Lineare Algebra und Analysis
    Grundlagen der Mathematik I 6 V, 2 Ü, 2 T 24 (Gym, RS), bzw. 18 (BBS) Qualifizierter Übungsschein2)
    Grundlagen der Mathematik II 6 V, 2 Ü, 1 T
    Grundlagen der Mathematik C: Geometrie, Elementare Algebra und Zahlentheorie (nur Gym, RS)
    Algebraische Strukturen 2 V, 2 ÜT 5,5 (Gym, RS) Qualifizierter Übungsschein
    Proseminar Geometrie oder einführende Vorlesung in ein Teilgebiet der Geometrie 2 V/S, 1 Ü 4,5 (Gym, RS) Übungsschein
    Fachwissenschaftliche und Fachdidaktische Voraussetzungen
    Elementarmathematik vom höheren Standpunkt 2 V/S, 1 Ü 3 (Gym, RS, BBS) Übungsschein oder Proseminarschein
    Einführung in die Didaktik der Mathematik 2 ViÜ 3 (Gym, RS, BBS) Übungsschein
    Einführung in wissenschaftliches Programmieren (mit C und MATLAB) 2 V, 1 Ü 3 (Gym, RS), 4 (BBS) Übungsschein
    Fachdidaktische Bereiche
    Didaktik der Zahlbereichserweiterungen; Didaktik der elementaren Algebra 3 ViÜ 4 (Gym, RS, BBS) Übungsschein
    Didaktik der Geometrie (nur Gym, RS) 2 ViÜ 3 (Gym, RS) Übungsschein
    Mathematik als Lösungspotenzial A: Modellieren und Praktische Mathematik (nur Gym, RS)
    Vorlesung aus dem Kanon der Praktischen Mathematik3) 2 V, 1 Ü[P] 7 (Gym, RS) Übungsschein, Praktikumsschein4)
    Mathematische Modellierung oder eine weitere Vorlesung aus dem Kanon der Praktischen Mathematik 2 V/S, [1 P]
    Mathematik als Lösungspotenzial B: Einführung in die Stochastik
    Stochastische Methoden 4 V, 2 Ü 8 (Gym, RS, BBS) Übungsschein

    1) V: Vorlesung, Ü: Übung, ViÜ: Vorlesung mit integrierten Übungen, T: Tutorium, S: Proseminar, P: Praktikum

    2) Alternativ kann auch ein qualifizierter Übungsschein zur Lehrveranstaltung "Grundlagen der Mathematik II" eingebracht werden. Der qualifizierte Übungsschein ist eine Prüfungsvorleistung für die Modulprüfung.

    3) Nach Wahl der Kandidatin oder des Kandidaten aus folgendem Katalog: Lineare Optimierung, Netzwerkoptimierung, Numerische Methoden der Analysis, Numerische Methoden der Linearen Algebra oder eine andere einführende Vorlesung in ein Teilgebiet der Praktischen Mathematik mit Modellierungscharakter.

    4) Dieser Leistungsnachweis kann durch erfolgreiche Teilnahme an dem Proseminar "Mathematische Modellierung" oder durch erfolgreiche Teilnahme an einem Praktikum zu einer Vorlesung in ein Teilgebiet der Praktischen Mathematik mit Modellierungscharakter erbracht werden.

  5. Mindestens eine der von der Kandidatin oder dem Kandidaten gewählten Lehrveranstaltungen muss ein Proseminar sein.
  6. In dem Modul "Fachwissenschaftliche und Fachdidaktische Voraussetzungen" ist keine Prüfungsleistung zu erbringen. Das Modul bleibt bei der Ermittlung der Fachnote unberücksichtigt. In allen anderen Modulen ist jeweils eine Modulprüfung abzulegen:

    A. Falls alle von der Kandidatin oder dem Kandidaten in dem Modul gewählten Lehrveranstaltungen Vorlesungen beinhalten, besteht die Modulprüfung in der Regel aus einer mündlichen Einzelprüfung. Für das Modul "Grundlagen der Mathematik A/B" dauert diese 30 - 45 Minuten, für die anderen Module 20 - 30 Minuten.

    B. Falls eine der in dem Modul gewählten Lehrveranstaltungen ein Proseminar ist, so besteht die Modulprüfung aus zwei Prüfungsleistungen: einer sich auf die Stoffgebiete der eine Vorlesung beinhaltenden Lehrveranstaltungen erstreckenden mündlichen Einzelprüfung sowie einer schriftlichen oder mündlichen Prüfungsleistung zu dem Proseminar. Die Art der zu erbringenden Prüfungsleistung wird hierbei vor Beginn des Proseminars von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter bekannt gegeben; sie besteht in der Regel aus der Kombination eines mündlichen Vortrages (Dauer 30 - 90 Minuten) und einer schriftlichen Ausarbeitung (Hausarbeit).

    In begründeten Ausnahmefällen kann der Fachprüfungsausschuss mit Mehrheit seiner stimmberechtigten Mitglieder beschließen, dass eine Modulprüfung für das jeweilige Semester ganz oder in Teilen als schriftliche Prüfung abgenommen wird. Dies wird spätestens sieben Wochen vor Ende der Vorlesungszeit in geeigneter Weise unter Angabe von Termin und Dauer der schriftlichen Prüfungen sowie der zugelassenen Hilfsmittel bekannt gegeben.
  7. Falls Teilleistungen (gemäß § 5 Abs. 8) zu berücksichtigen sind, so gilt folgende Aufteilung der Lp auf Studien- bzw. Prüfungsleistungen:
    ModulStudienleistungenPrüfungsleistungen
    Grundlagen der Mathematik A/B 6 Lp 18 Lp bzw. 12 Lp
    Grundlagen der Mathematik C 4 Lp (= 2,5 + 1,5 Lp) 6 Lp
    Mathematik als Lösungspotenzial A 4 Lp (= 1,5 + 2,5 Lp) 3 Lp
    Mathematik als Lösungspotenzial B 3 Lp 5 Lp
    Fachdidaktische Bereiche (Gym, RS) 2,5 Lp (= 1,5 + 1 Lp) 4,5 Lp
    Fachdidaktische Bereiche (BBS) 1,5 Lp 2,5 Lp