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Master Technomathematik

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Master Technomathematik

Das Wichtigste auf einen Blick:
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Einstieg: Sommer- und Wintersemester
Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor Mathematik oder vergleichbarer Hochschulabschluss, fachliche und sprachliche Eignung
Unterrichtssprachen: Deutsch und Englisch
Studienschwerpunkt: Wahl aus folgender Liste: Modellierung & wiss. Rechnen, Bildverarbeitung & Datenanalyse, Geomathematik, System- und Kontrolltheorie, Partielle Differentialgleichungen
Anwendungsfächer: Ein Fach der folgenden Liste: Elektrotechnik, Maschinenwesen, Physik
Bewerbung: siehe Infoseite der Graduate School

Kurzbeschreibung

Der zweijährige Masterstudiengang Technomathematik ist ein wissenschaftlich-forschungsorientierter Studiengang, der eine enge Verbindung zwischen Mathematik, Technik und Informatik herstellt.

Inhaltlich baut das Ausbildungsprogramm auf den im Bachelorstudiengang Mathematik erworbenen Kenntnissen aufbaut. Dabei wird insbesondere vorausgesetzt, dass im Rahmen des Bachelorstudiums bereits theoretische und praktische Grundkenntnisse in mathematischer Modellierung, in Informatik & rechnergestützten Methoden, in Numerik und in der Theorie gewöhnlicher Differentialgleichungen erworben wurden, dass zwei einführende Vorlesungen in dem gewählten Studienschwerpunkt belegt wurden und dass die im Bachelorstudiengang Mathematik an der TU Kaiserslautern vermittelten Kenntnisse im gewählten technischen Anwendungsfach vorhanden sind.

Die Ausbildung soll die Absolventinnen und Absolventen einerseits befähigen, an der Lösung technischer Probleme im Team mit Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern erfolgreich zusammenzuarbeiten und dabei mathematische Methoden und Modelle erfolgreich anzuwenden. Andererseits werden die Studierenden im Studienschwerpunkt, der in einem der Bereiche Modellierung & wissenschaftliches Rechnen (Partielle DGL, System- und Kontrolltheorie, Biomathematik) oder Bildverarbeitung & Datenanalyse zu wählen ist, gezielt an die aktuelle anwendungsbezogene mathematische Forschung herangeführt.

Das Curriculum sieht vor, dass im Studienschwerpunkt 18 - 21 Leistungspunkte (Lp) zu weiterführenden Vorlesungen, Kurse zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten unter Anleitung im Umfang von 8 Lp, ein Modellierungsseminar (7 Lp), sowie die Masterarbeit (30 Lp) zu absolvieren sind. Zudem beinhaltet es Leistungen im Umfang von jeweils 18 - 21 Lp zu Vorlesungen oder Vorlesungen mit Übungen in Allgemeiner Mathematik, in Informatik & rechnergestützten Methoden sowie in dem technischen Anwendungsfach und ein weiteres Seminar (3 Lp).

Das Studium ist flexibel aufgebaut. Es enthält keine Pflichtfächer, sondern nur vorgeschriebene Umfänge aus bestimmten Fächerkatalogen. Dies soll es den Absolventinnen und Absolventen ermöglichen, ihren eigenen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, in die anwendungsorientierte mathematische Forschung einzutreten.

Die mathematischen Lehrveranstaltungen finden größtenteils in englischer Sprache statt. Auslandssemester werden durch die Graduate School "Mathematics as a Key Technology" organisatorisch unterstützt.

Die Absolventinnen und Absolventen werden typischerweise in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie Beschäftigung finden, Software entwickeln oder in der mathematischen Forschung und Lehre tätig sein.

Zulassung

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium ist der erfolgreiche Abschluss der Bachelorprüfung in Mathematik an der TU Kaiserslautern oder mindestens gleichwertige Prüfungsleistungen, die einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) einschließen. 

Als besondere Zulassungsvoraussetzung für den Studiengang Technomathematik müssen die Bewerberinnen oder Bewerber erfolgreich abgelegte Prüfungen zu dem Modul "Einführung in die Numerik" und zu einem die Lehrveranstaltung "Einführung: Gewöhnliche Differentialgleichungen" umfassenden Modul (oder zu gleichwertigen Modulen), zu weiterführenden Modulen aus den Fachgebieten "Modellierung & Wissenschaftliches Rechnen" oder "Analysis & Stochastik" im Umfang von mindestens 18 Leistungspunkten sowie äquivalente Leistungen zu den im Bachelorstudiengang Mathematik an der TU Kaiserslautern in einem der Fächer Elektrotechnik, Maschinenwesen oder Physik zu erbringenden Modulen nachweisen.

Zugelassen werden kann nur, wer fachlich und sprachlich für das Studium geeignet ist: 

  • Fachliche Eignung: Für die Feststellung der fachlichen Eignung wird eine Qualifizierungsnote gebildet. Diese berechnet sich aus dem Mittel der mit der Anzahl der erworbenen Leistungspunkte gewichteten Noten der benoteten Modulprüfungen in der Bachelorprüfung aus der Mathematik und der Bachelorarbeit (oder den gleichwertigen Leistungen). Dabei werden die Leistungen aus dem Grundlagenblock zweifach, die aus den Blöcken "Reine Mathematik" und "Praktische Mathematik"dreifach und die aus dem Vertiefungsblock vierfach berücksichtigt. Die Anteile der einzelnen Modulnoten an der Qualifizierungsnote können dem Merkblatt für den Bachelorstudiengang Mathematik entnommen werden. 
  • Sprachliche Eignung: Es sind ausreichende Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache nachzuweisen. Ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache liegen z.B. vor, wenn die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur o.ä.) in Deutschland erworben wurde oder hinsichtlich der Ausbildung in englischer Sprache einer in Deutschland erworbenen mindestens gleichwertig ist.

Um Studierenden aus anderen Bachelor- oder Diplomstudiengängen, insbesondere auch Studierenden mit ausländischen Hochschulabschlüssen, den Zugang zum Masterstudium zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch eine Zulassung unter Auflagen erfolgen kann. Durch die Auflagen sollen die zur Feststellung der Äquivalenz des qualifizierenden Hochschulabschlusses und zur Erfüllung der besonderen Zulassungsvoraussetzungen fehlenden Studien- und Prüfungsleistungen sowie die fachliche Eignung nachgewiesen werden. 

Unter Auflagen zugelassen werden kann nur, wer zur Erfüllung des Zwecks der Auflagen höchstens 60 Lp nachweisen muss. Die Auflagen sind binnen des ersten Studienjahrs zu erfüllen. Zu Beginn des Masterstudiums wird dazu gemeinsam mit der Kandidatin oder dem Kandidaten ein Prüfungsplan erstellt.