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Master Wirtschaftsmathematik

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Master Wirtschaftsmathematik

Das Wichtigste auf einen Blick:
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Einstieg: Sommer- und Wintersemester
Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor Mathematik oder vergleichbarer Hochschulabschluss, fachliche und sprachliche Eignung
Unterrichtssprachen: Deutsch und Englisch
Studienschwerpunkt: Wahl aus folgender Liste: Finanzmathematik, Optimierung oder Statistik
Anwendungsfach: Wirtschaftswissenschaften
Bewerbung: siehe Infoseite der Graduate School

Kurzbeschreibung

Der zweijährige Masterstudiengang "Wirtschaftsmathematik" ist ein wissenschaftlich-forschungsorientierter Studiengang, der eine enge Verbindung zwischen Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik herstellt. 

Inhaltlich baut das Ausbildungsprogramm auf den im Bachelorstudiengang Mathematik an der TU Kaiserslautern erworbenen Kenntnissen auf. Dabei wird insbesondere vorausgesetzt, dass im Rahmen des Bachelorstudiums bereits theoretische und praktische Grundkenntnisse in mathematischer Modellierung, in Informatik & rechnergestützten Methoden, in Stochastik und in mathematischer Optimierung erworben wurden, dass zwei einführende Vorlesungen in dem gewählten Studienschwerpunkt belegt wurden und dass die im Bachelorstudiengang Mathematik an der TU Kaiserslautern vermittelten Kenntnisse in den Wirtschaftswissenschaften vorhanden sind. 

Die Ausbildung soll die Absolventinnen und Absolventen einerseits befähigen, Möglichkeiten (aber auch Grenzen) der mathematischen Modellbildung für betriebs-, finanz-, und volkswirtschaftlichen Fragestellungen zu beurteilen, leistungsfähige mathematische Modelle zu entwickeln und diese in die Praxis umzusetzen. Andererseits werden die Studierenden im Studienschwerpunkt, der in einem der Bereiche Finanzmathematik, Optimierung oder Statistik zu wählen ist, gezielt an die aktuelle anwendungsbezogene mathematische Forschung herangeführt. 

Das Curriculum sieht vor, dass im Studienschwerpunkt 18 - 21 Leistungspunkte (Lp) zu weiterführenden Vorlesungen, Kurse zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten unter Anleitung im Umfang von 12 Lp, mindestens eines der zwei zu erbringenden Seminare (je 3 Lp), sowie die Masterarbeit (30 Lp) zu absolvieren sind. Zudem beinhaltet es Leistungen im Umfang von jeweils 18 - 21 Lp zu Vorlesungen oder Vorlesungen mit Übungen in Allgemeiner Mathematik, in Informatik & rechnergestützten Methoden sowie in den Wirtschaftswissenschaften. 

Das Studium ist flexibel aufgebaut. Es enthält keine Pflichtfächer, sondern nur vorgeschriebene Umfänge aus bestimmten Fächerkatalogen. Dies soll es den Studierenden ermöglichen, ihren eigenen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, in die anwendungsorientierte mathematische Forschung einzutreten. 

Die mathematischen Lehrveranstaltungen finden größtenteils in englischer Sprache statt. Auslandssemester werden durch die Graduate School "Mathematics as a Key Technology" organisatorisch unterstützt. 

Die Absolventinnen und Absolventen werden typischerweise in Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen oder in den Planungsabteilungen der Industrie Beschäftigung finden oder in der Forschung und Lehre in Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftswissenschaften tätig sein.

Zulassung

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium ist der erfolgreiche Abschluss der Bachelorprüfung in Mathematik an der TU Kaiserslautern oder mindestens gleichwertige Prüfungsleistungen, die einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) einschließen.

Als besondere Zulassungsvoraussetzung für den Studiengang Wirtschaftsmathematik müssen die Bewerberinnen oder Bewerber erfolgreich abgelegte Prüfungen zu den Modulen "Stochastische Methoden" und "Lineare und Netzwerkoptimierung" (oder zu gleichwertigen Modulen), zu weiterführenden Modulen aus dem Fachgebiet "Optimierung & Stochastik" im Umfang von mindestens 18 Leistungspunkten sowie äquivalente Leistungen zu den im Bachelorstudiengang Mathematik an der TU Kaiserslautern im Fach Wirtschaftswissenschaften zu erbringenden Modulen nachweisen.

Zugelassen werden kann nur, wer fachlich und sprachlich für das Studium geeignet ist:

  • Fachliche Eignung: Für die Feststellung der fachlichen Eignung wird eine Qualifizierungsnote gebildet. Diese berechnet sich aus dem Mittel der mit der Anzahl der erworbenen Leistungspunkte gewichteten Noten der benoteten Modulprüfungen in der Bachelorprüfung aus der Mathematik und der Bachelorarbeit (oder den gleichwertigen Leistungen). Dabei werden die Leistungen aus dem Grundlagenblock zweifach, die aus den Blöcken "Reine Mathematik" und "Praktische Mathematik"dreifach und die aus dem Vertiefungsblock vierfach berücksichtigt. Die Anteile der einzelnen Modulnoten an der Qualifizierungsnote können dem Merkblatt für den Bachelorstudiengang Mathematik entnommen werden. 
  • Sprachliche Eignung: Es sind ausreichende Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache nachzuweisen. Ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache liegen z.B. vor, wenn die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur o.ä.) in Deutschland erworben wurde oder hinsichtlich der Ausbildung in englischer Sprache einer in Deutschland erworbenen mindestens gleichwertig ist.

Um Studierenden aus anderen Bachelor- oder Diplomstudiengängen, insbesondere auch Studierenden mit ausländischen Hochschulabschlüssen, den Zugang zum Masterstudium zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch eine Zulassung unter Auflagen erfolgen kann. Durch die Auflagen sollen die zur Feststellung der Äquivalenz des qualifizierenden Hochschulabschlusses und zur Erfüllung der besonderen Zulassungsvoraussetzungen fehlenden Studien- und Prüfungsleistungen sowie die fachliche Eignung nachgewiesen werden.

Unter Auflagen zugelassen werden kann nur, wer zur Erfüllung des Zwecks der Auflagen höchstens 60 Lp nachweisen muss. Die Auflagen sind binnen des ersten Studienjahrs zu erfüllen. Zu Beginn des Masterstudiums wird dazu gemeinsam mit der Kandidatin oder dem Kandidaten ein Prüfungsplan erstellt.