Fachbereich Mathematik

Mathe um Mitternacht

Online, 11. Februar 2022, 22:30 Uhr

Mathe um Mitternacht - Ein Rückblick

Die Schulzeit geht zu Ende, das Abi rückt näher... Aber was danach?! Vielleicht ein Mathe-Studium an der TU Kaiserslautern beginnen?

„Aber ist das das Richtige für mich?“ „Kann ich das überhaupt schaffen?“

Mit der Online-Veranstaltung „Mathe um Mitternacht“ hatten wir uns zum Ziel gesetzt, diese Fragen zu beantworten und unseren Fachbereich als einen attraktiven Studienort vorzustellen. Dabei stießen wir auf sehr positive Resonanz bei Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland.

Pünktlich um 22:30 Uhr konnte unser Dekan Prof. Sven Krumke rund 210 virtuelle Teilnehmer begrüßen. In einem zuvor aufgezeichneten Video wurden die Teilnehmer durch einige Büros des Mathe-Gebäudes geführt und trafen Dozenten und Mitarbeiter, die sich kurz persönlich vorstellten.

Im Anschluss erzählten die Studierendenvertreter Tamara Linke und Oliver Hust wie ihr Unialltag im zweiten Semster mit Nebenfach Informatik konkret aussieht. In Ihrem Vortrag „Eine Studienwoche im Zeitraffer“ zogen sie Vergleiche zum Schulalltag, sprachen über Vorlesungen, Übungsbetrieb, Programmierkurse, Lernzentrum, Mensa und Freizeitgestaltung.

Danach ging es um die Frage, was man mit Mathematik denn so alles tun kann.  Prof. Anita Schöbel, Direktorin des Fraunhofer Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM), zeigte in Ihrem lebhaften Vortrag „Energie, Gesundheit, Verkehr: Mathematik für eine gute Zukunft“ eine scheinbar unerschöpfliche Reihe von Beispielen aus den verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens: Es ging um Altersvorsorge, Krebsbestrahlung, Planung von Krisenhilfe, Methoden medizinischer Diagnose, Solar- und Windenergie, energiesparendes Fahren, Verspätungsmanagement und vieles mehr. An konkreten Projekten des ITWM wurde illustriert, wie mittels Modellierung Mathematik zu einem universellen technologischen Werkzeug wird.

Prof. Ulrich Thiel gab im Anschluss einen kleinen Vorgeschmack auf die ersten Semester des Mathe-Studiums. In seinem Vortrag „Reine Mathematik: Alles nur Spielerei“ zeigte er, wie man mit Hilfe von linearer Algebra über endlichen Körpern das kombinatorische Spiel „Lights Out“ verstehen kann. Nebenbei machte er deutlich, welche allgemeinen Fähigkeiten man durch Mathematik trainiert: Selbstständiges, analytisches und kritisches Denken, Sachlichkeit, Kritikfähigkeit, Ausdauer und Frustrationstoleranz. Für besonders aufmerksame Zuhörer stellte Thiel zwei Quiz-Fragen zur Anzahl bzw. Lösbarkeit von Spielkonfigurationen. Für 18 richtige Antworten wurden Powerbanks und Trinkflaschen als Preise vergeben.

Zu guter Letzt sprach Prof. Ralf Korn über bedingte Wahrscheinlichkeiten bei Corona-Tests, „Corona-Schnelltest positiv ... und nun?“. Konkret ging es um die Frage, wie wahrscheinlich man bei einem positiven Corona-Test auch wirklich infiziert ist bzw. bei einem negativen wirklich gesund ist. Neben Sensitivität und Spezifität des Tests hängt die Antwort stark von der aktuellen Inzidenz ab, was zu recht überraschenden Antworten führt.

Auch am Ende des offiziellen Programms gegen 0:15 Uhr war das Interesse der verbliebenen rund 170 Teilnehmer weiter ungebrochen. Noch bis spät in die Nacht standen die Vortragenden in separaten virtuellen Räumen Rede und Antwort.

Wir freuen uns, wenn „Mathe um Mitternacht“ die Vielfältigkeit der Mathematik zeigen und bei einigen auch das Interesse an einem Mathe-Studium in Kaiserslautern wecken konnte!

Euer Fachbereich Mathematik
der Technischen Universität Kaiserslautern 

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