Fachbereich Mathematik

Masterstudiengang Mathematik

Das Wichtigste auf einen Blick

Abschluss:Master of Science (M.Sc.)
Dauer:4 Semester (Regelstudienzeit)
Einstieg:Sommer- und Wintersemester
Zugangsvoraussetzungen:
Bachelor Mathematik oder vergleichbarer Hochschulabschluss, fachliche und sprachliche Eignung (siehe weitere Informationen)
Unterrichtssprache:
Deutsch und Englisch
Studienschwerpunkt:
siehe Liste der angebotenen Studienschwerpunkte
Anwendungsfach:
Ein Fach nach Wahl aus: Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenwesen, Physik, Wirtschafts­wissen­schaften
Bewerbung:
siehe Infoseite der Graduate School

Weitere Informationen

Der zweijährige Masterstudiengang Mathematik ist ein wissenschaftlich-forschungsorientierter Studiengang, der auf den im Bachelorstudiengang Mathematik erworbenen Kenntnissen aufbaut. 

Insbesondere wird vorausgesetzt, dass im Rahmen des Bachelorstudiums bereits zwei einführende Vorlesungen in dem gewählten Studienschwerpunkt belegt wurden und dass die im Bachelorstudiengang Mathematik an der TU Kaiserslautern vermittelten Kenntnisse im nichtmathematischen Anwendungsfach vorhanden sind. 

Das Ausbildungsprogramm legt einerseits Wert auf eine breite mathematische Ausbildung, bei der die Studierenden eine große Vielfalt moderner mathematischer Methoden kennenlernen und bei der ihre Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und Strukturen zu vergleichen, gefördert wird. Andererseits werden die Studierenden im gewählten Studienschwerpunkt gezielt an die aktuelle mathematische Forschung herangeführt. 

Im Studienschwerpunkt sind dabei 18 - 21 Leistungspunkte (Lp) zu weiterführenden Vorlesungen, Kurse zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten unter Anleitung im Umfang von 12 Lp, mindestens eines der zwei zu erbringenden Seminare (je 3 Lp), sowie die Masterarbeit (30 Lp) zu absolvieren. Zudem beinhaltet das Curriculum Leistungen im Umfang von jeweils 18 - 21 Lp zu Vorlesungen oder Vorlesungen mit Übungen in Reiner Mathematik, Angewandter Mathematik und dem nichtmathematischen Anwendungsfach. 

Das Studium ist flexibel aufgebaut. Es enthält keinerlei Pflichtfächer, sondern nur vorgeschriebene Umfänge aus bestimmten Fächerkatalogen. Dies soll es den Absolventinnen und Absolventen ermöglichen, ihren eigenen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, in die Forschung einzutreten. Die mathematischen Lehrveranstaltungen finden größtenteils in englischer Sprache statt. Auslandssemester werden durch die Graduate School "Mathematics as a Key Technology" organisatorisch unterstützt. Durch die breite Ausbildung in Mathematik bei gleichzeitiger Vertiefung in einem Spezialgebiet, zusammen mit den im nichtmathematischen Anwendungsfach zusätzlich erworbenen Kenntnissen und den im Studium vermittelten Schlüsselqualifikationen, eröffnen sich den Absolventen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten.

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium ist der erfolgreiche Abschluss der Bachelorprüfung in Mathematik an der TU Kaiserslautern oder mindestens gleichwertige Prüfungsleistungen, die einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) einschließen. 

Zugelassen werden kann nur, wer fachlich und sprachlich für das Studium geeignet ist: 

  • Fachliche Eignung: Für die Feststellung der fachlichen Eignung wird eine Qualifizierungsnote gebildet. Diese berechnet sich aus dem Mittel der mit der Anzahl der erworbenen Leistungspunkte gewichteten Noten der benoteten Modulprüfungen in der Bachelorprüfung aus der Mathematik und der Bachelorarbeit (oder den gleichwertigen Leistungen). Dabei werden die Leistungen aus dem Grundlagenblock zweifach, die aus den Blöcken "Reine Mathematik" und "Praktische Mathematik"dreifach und die aus dem Vertiefungsblock vierfach berücksichtigt. Die Anteile der einzelnen Modulnoten an der Qualifizierungsnote können dem Merkblatt für den Bachelorstudiengang Mathematik entnommen werden. 
  • Sprachliche Eignung: Es sind ausreichende Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache nachzuweisen. Ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache liegen z.B. vor, wenn die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur o.ä.) in Deutschland erworben wurde oder hinsichtlich der Ausbildung in englischer Sprache einer in Deutschland erworbenen mindestens gleichwertig ist.

Um Studierenden aus anderen Bachelor- oder Diplomstudiengängen, insbesondere auch Studierenden mit ausländischen Hochschulabschlüssen, den Zugang zum Masterstudium zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch eine Zulassung unter Auflagen erfolgen kann. Durch die Auflagen sollen die zur Feststellung der Äquivalenz des qualifizierenden Hochschulabschlusses fehlenden Studien- und Prüfungsleistungen sowie die fachliche Eignung nachgewiesen werden. 

Unter Auflagen zugelassen werden kann nur, wer zur Erfüllung des Zwecks der Auflagen höchstens 60 Lp nachweisen muss. Die Auflagen sind binnen des ersten Studienjahrs zu erfüllen. Zu Beginn des Masterstudiums wird dazu gemeinsam mit der Kandidatin oder dem Kandidaten ein Prüfungsplan erstellt.

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